Zuerst eine kleine Vorgeschichte. Wir nehmen ja gerne und oft (obwohl
nicht so oft wie wir uns das wünschen) an Ukulele-Treffen teil. Ein
Problem bei diesen Treffen ist immer die Unterbringung. Eine Option ist
ein Hotel oder eine Pension in der Nähe. Abgesehen von dem
offensichtlichen Problem, dem Preis, ist es nicht immer ganz einfach
eine Pension in der Nähe zu finden, wo man mit 3 Hunden anreisen darf.Ein weiteres Problem: So richtig lustig wird es auf diesen Treffen immer am späten Abend. Nach dem Motto "Je später der Abend...". Wenn man dann in einer Pension schläft, muß man los wenns gerade interessant wird und nüchtern sollte man auch noch sein, wenn man mit dem Auto fahren muß. Also nicht so das optimale.
Option 2: Camping im Zelt!
Das
haben wir auch schon betrieben. Allerdings kommen wir nun ja beide in
die Jahre in denen man bescheidenen Luxus duchaus zu schätzen weiß. Nach
2 Jahren bei eisigen Temperaturen, klammen Klamotten und Hunden die
Nachts aus dem Zelt ausbrechen, haben wir uns ensthaft gefragt ob das
nun wirklich das richtige für uns ist. Auf einem Treffen in Holland im
letzten Jahr (2013) wurden wir der Entscheidung enthoben. Ein Sturm am vorletzten Tag hat unser Zelt weg geweht. Das war ein Omen!Was uns dann direkt zur Option 3 führt: Camping im eigenen Wohnwagen.
Das hat mich schon immer gereizt, ich mag diesen Gedanken der Mobilität
Wir sind zu einem Ukulelen-Treffen in Plau am See gefahren. Nach einer Fahrt von über 10 Stunden stellte sich vor Ort heraus das der Wagen innen feucht war, um nicht zu sagen nass! Wer die Details nachlesen möchte, kann das gerne in meinen Urlaubsberichten Teil 1 und Teil 2 tun.
Nach dem "Urlaub" haben wir uns nach längerer Überlegung entschieden den Wagen zu behalten und abzudichten. Ein Projekt das im Mai 2014 in Angriff genommen wurde. Ohne zu sehr ins Detail gehen zu wollen: Das ging in die Hose. Es stellte sich heraus das da deutlich mehr undicht war als nur die Dachluke und so haben wir entschieden das Fahrzeug komplett zu entkernen und danach alles abzudichten. Eine Fehlentscheidung, wie wir im nachhinein feststellen mußten. Eine Komplettsarnierung ist einfach außerhalb unserer Kenntnisse und auch Möglichkeiten.
Nun stand aber das große Ukulele-Treffen in Winterswijk vom 29.05.2014 bis 01.06.2014 an. Die Wahrscheinlichkeit in kurzer Zeit noch eine Pension zu finden wo wir mit 3 Hunden... siehe oben... war mehr als gering. Also entschieden wir uns mit dem "rolling Chassis" zu fahren und es mit 2 alten Matratzen notdürftig auszustatten. Während der Fahrt und auf dem Treffen sollte genug Zeit sein um zu entscheiden wie es weitergehen sollte. Die Nächte waren mehr schlecht als Recht, aber bequemer als im Zelt wars allemal...
Wir haben bei unseren Überlegungen viele Sachen in Erwägung gezogen, so auch durchaus modernere Wohnwagen, die aber bei der Preisfrage versagten. Schnell war wieder der Qek im Gespräch und nachdem wir uns vor Ort dann auch nochmal einen genau ansehen konnten, war die Entscheidung gefallen: Es sollte ein Qek werden, und zwar ein Junior!
Zur Info für die Unwissenden
So einer sollte es werden! Und zwar am liebsten ein 400er. Warum? Nun, es gibt zwar des öfteren kleinere Problem mit beiden Modellen, aber die größten Probleme gibt es, wie bei allen Fahrzeugen die verhältnismäßig lange stehen, mit der Bremse. Deswegen wollten wir lieber einen ungebremsten.
Ab hier könnt ihr euch jetzt chronologisch durch den Blog wühlen


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